„Deutschland rettet Lebensmittel!” – Crespel & Deiters Group beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche

Abfallvermeidung beginnt nicht erst beim Endverbraucher, sondern schon bei der Industrie

 Unter dem Motto „Deutschland rettet Lebensmittel!“ macht die Crespel & Deiters Group, führender Hersteller von Weizenstärken und Weizenproteinen, auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln aufmerksam. Im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie der Ministerien der Länder und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) vom 22. bis 29. September 2020 zeigt das Unternehmen, dass konsequente Abfallvermeidung nicht erst beim Verbraucher, sondern schon am Anfang der Wertschöpfungskette in der Primärproduktion beginnen muss.  

 

Lebensmittelverschwendung ist nicht nur ein Thema des Handels, der Gastronomie und der Endverbraucher. Die Aktionswoche bietet den Anlass, auf den Beitrag der Stärkeindustrie aufmerksam zu machen. Als Industriepartner und Rohstofflieferant ist die Crespel & Deiters Group auf einem erfolgreichen Weg zur Zero-Waste Erzeugung und trägt somit tagtäglich dazu bei, Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

Aus vorwiegend regionalem Weizen werden Stärken und pflanzliche Proteine gewonnen, die höchsten Standards an Qualität und Nachhaltigkeit entsprechen. Durch Kuppelproduktion, also die Herstellung unterschiedlicher Produkte aus einem Ausgangstoff, kann der Weizen mit einer Ausbeute von 99 Prozent nahezu vollständig verwertet werden. Am Ende aller Produktionsschritte der Zerlegung bleibt das flüssige Weizenextrakt, welches von landwirtschaftlichen Betrieben als weizenbasiertes Flüssigfuttermittel für Rinder und Schweine verwertet wird. Es ist ideal geeignet, um den Mangel an Futterproteinen in der EU auszugleichen. Die vollständige Verwertung des Weizens garantiert somit einen effizienten und ressourcenschonenden Umgang mit dem Rohstoff.

Speziell in der Nahrungsmittelverarbeitung punkten Stärkeprodukte dadurch, die Lagerfähigkeit von Endprodukten zu verlängern. Stärke agiert als Stabilisator, der die Qualität und das Erscheinungsbild von verarbeiteten Nahrungsmitteln verbessert. Dadurch lässt sich die Abfallmenge und Lebensmittelverschwendung beim Endverbraucher reduzieren.

Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter der Crespel & Deiters Group: „Weizenprodukte sind natürlich, regional und dabei absolut multifunktional. Der Industrie kommt die Aufgabe zu, durch Expertise und Innovation neue Lösungen anzubieten, die sowohl flexibel auf Verbraucherbedürfnisse eingehen als auch Natur und Umwelt schützen. Die Wertschätzung von Nahrungsmitteln und die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette muss eine Priorität auf dem Weg zu einem nachhaltigeren EU-Lebensmittelsystem sein.“

Mehr Infos: https://www.zugutfuerdietonne.de/

Energieinnovationspreis 2020 geht erneut nach Ibbenbüren

Bereits zum zweiten Mal wurde Crespel & Deiters mit dem Energieinnovationspreis NRW ausgezeichnet.

Am Donnerstag, den 10. September 2020 überreichte NRW-Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart den Energieinnovationspreis 2020 (EIP). Im Hochhaus des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Düsseldorf bekamen insgesamt vier nordrhein-westfälische Unternehmen den Preis überreicht. „Energieeffizienz ist für jedes Unternehmen machbar und für uns alle ein Gewinn: Mit modernen Prozessen und Anlagen spart es Geld und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und der Energiewende“, betonte Pinkwart.

Zum dritten Mal vergab die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Ministeriums diese Auszeichnungen mit Preisgeldern von insgesamt 40.000 Euro, diesmal in zwei Kategorien: Digitalisierung im Zusammenhang mit Energieeinsatz und Energieeffizienz.

Jan-Oliver Hense, Head of Energy Management, reichte ein detailliertes Konzept ein, welches die Jury erneut überzeugte, denn bereits der allererste Energieinnovationspreis ging 2016 nach Ibbenbüren.

In diesem Jahr beschrieb er eine umgesetzte Maßnahme zur Wärmerückgewinnung, bei der die ungenutzte Abwärme aus dem Produktionsprozess für den Wärmebedarf eines anderen Prozesses genutzt wird.

Genauer: Durch eine detaillierte Betrachtung der internen Prozesse konnte eine in Dampf vorhandene Brüden-Kondensationswärme in eine luftgebundene Vorwärmung umgewandelt werden. Mithilfe des Energiemanagementsystems fand sich ein Stärketrockner, für den bisher als Wärmequelle 350 Grad heißes Turbinenabgas beigemischt wurde. In der neuen Lösung dient der kondensierte Dampf aus dem benachbarten Kesselhaus nun dort als Vorwärmung, während der nicht mehr benötigte Anteil des Turbinenabgases zu Dampf umgewandelt wird.

Die Einsparungen dieses Projekts sind beachtlich:

  • Erdgaseinsparung:             400.000 kWh/Jahr, das entspricht 77.930 €
  • Wassereinsparung:             500 m³/Jahr, das entspricht 5.473 €
  • Chemikalieneinsparung:   250 Liter/Jahr, das entspricht 1.351 €

Das sind 20,9 % Energieeinsparung am Stärketrockner, 6,4 % im Kesselhaus und 1,6 % unternehmensweit. Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes liegt bei 700 Tonnen.
Die Jury beschrieb die Maßnahme als „Königsdisziplin“ der Abwärmenutzung, mit der Crespel & Deiters die Möglichkeiten des Energiemanagements auf hohem Niveau ausgereizt und über die Grenzen der Gebäude und Prozesse hinweg nutzt, die in sich bereits energetisch optimiert waren.

Pressemitteilung: Energieagentur.NRW

Fotos: EA.NRW / Olaf Staschik

Weizen als krisensicherer Rohstoff

Der vielseitige Rohstoff Weizen bietet Potenzial für nachhaltiges Wirtschaften

Ein Statement von Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter der Crespel & Deiters Group

Das Corona-Virus und seine Auswirkungen haben gezeigt, wie fragil globale Wertschöpfungsketten sind: ein „weiter wie bisher“ kann keine zukunftsweisende Lösung sein. Der Rohstoff Weizen, ein unverzichtbarer Ernährungsbaustein, war auch auf dem Höhepunkt des Ausnahmezustands durch seine Regionalität verfügbar und überzeugt nun als Wegweiser für verantwortungsbewusstes Wirtschaften „Post-Corona“. Nachhaltigkeit, Kompetenz und Innovation sind gefragt, um zukünftigen Krisen standhalten zu können. Mit mehr als 160 Jahren Expertise in der Verarbeitung von Weizen nutzt die Crespel & Deiters Group das volle Spektrum des vielseitigen Naturprodukts für Mensch, Tier und Industrie: als funktionelle Inhaltsstoffe und Anwendungen verbessern die Weizenprodukte Nahrungsmittel, Verpackungen, technische Anwendungen und Tierfutter.

Aktuelle Schlagworte wie Lieferkettengesetz, Green Tech, Direct Trade oder Kreislaufwirtschaft verdeutlichen den steigenden Anspruch an die Wirtschaft, mehr Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen, um auch nach der aktuellen Krise zukunftsfähig zu bleiben. Weizen als natürlicher Rohstoff ist dabei ein Vorzeigekandidat für hohe Qualitätsstandards und umweltschonende Prozesse. Durch Kuppelproduktion, also die Herstellung unterschiedlicher Produkte aus einem Ausgangstoff, kann der nachwachsende Grundstoff vollständig  verwertet werden. Der regionale Bezug erlaubt es, Transportwege und Emissionen niedrig zu halten sowie Lieferketten auch unter erschwerten Umständen zu sichern. Etwa 330.000 Tonnen Weizen verarbeitet die Crespel & Deiters Group pro Jahr. Das Naturprodukt stammt zu 100 % aus der EU, davon mind. 75 % aus deutschem Anbau. Diese Quote bestätigt: Weizen trägt zur stabilen Versorgung mit heimischen Grundnahrungsmitteln bei. Nicht ohne Grund zählt die Land- und Ernährungswirtschaft laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Deutschland zur systemrelevanten Infrastruktur. Bei der Crespel & Deiters Group lief die Produktion auch während der Krise auf Hochtouren. Zusätzlich sorgten eine gezielte Bevorratung und langfristige Lieferverträge für die nötige Sicherheit. Das Unternehmen konnte so gewährleisten, dass seine Versorgungsketten für den Food-, Non-Food- und Futtermittel-Bereich nicht unterbrochen werden.

Dabei muss die Liefersicherheit nicht nur gewährleistet, sondern auch den dynamischen globalen Ansprüchen gerecht werden. Umweltschutz und ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sind dabei zentral. Modernste Fertigungstechnologien sowie nachhaltige Prozesse erfüllen diese Voraussetzungen bei der Verarbeitung des Weizens. Die natürlichen Inhaltsstoffe des Weizens können aufgrund ihrer Funktionalität außerdem in vielen Anwendungsgebieten die Qualität des Endprodukts verbessern bzw. den gewünschten Mehrwert  verleihen, den Ressourcenverbrauch reduzieren und den Produktionsprozess optimieren.

Weizen ist gleichzeitig Bestandteil einer ausgewogenen und sinnvollen Fruchtfolge. So sorgt die Getreidesorte für funktionsfähige landwirtschaftliche Flächen und sichert ein stabiles Ökosystem. Wegen seines hohen ernährungsphysiologischen Nährwerts und seiner geeigneten Lagereigenschaften ist Weizen außerdem unentbehrlich für die Welternährung. 20 % des weltweiten Kalorienkonsums wird durch Weizen gedeckt. Durch die wachsende Weltbevölkerung steigt der Bedarf kontinuierlich.

Die Devise „global denken, lokal handeln“ darf nicht nur ein Motto sein, sondern muss als Lehre aus der Corona-Krise von der gesamten Gesellschaft umgesetzt werden. Dabei tragen nicht nur Politiker, sondern auch Konsumenten und die Wirtschaft eine gemeinschaftliche Verantwortung. Wir versuchen, diesen Weg mit Innovation und Fachwissen bestmöglich zu gestalten und so nachhaltige Produkte mit Mehrwert zu kreieren.

Herzlich willkommen – unsere neuen Auszubildenden 2020

Zum Ausbildungsstart 2020 durften wir gleich fünf neue Auszubildende bei der Crespel & Deiters Group begrüßen. In den nächsten Tagen heißt es erst einmal, den Arbeitsplatz sowie die neuen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Wir wünschen unseren Auszubildenden eine erfolgreiche und spannende Ausbildungszeit und einen guten Start in das Berufsleben!

Markenrelaunch

Aus C&D Petfood & Feed werden Trigea und Crespeo

Unsere Marke C&D Petfood & Feed ist als Entwickler, Hersteller und Lieferant von funktionellen weizenbasierten Produkten zur Herstellung von Heimtiernahrung und Nutztierfutter sowie hochwertigen Futtermitteln für landwirtschaftliche Betriebe bekannt.

Um Angebot, Service und Produkte noch zielgerichteter und effektiver für die verschiedenen Industrien und Abnehmer verfügbar zu machen, haben wir unsere Marke C&D Petfood & Feed in zwei neue Marken aufgeteilt. Aus unserem Bereich Petfood entsteht die Marke Trigea, aus unserem Bereich Feed die Marke Crespeo. Vision und Ziel unserer Arbeit bleiben dieselben: Heimtiere und Nutztiere mit den hochwertigen, nachhaltigen Inhaltsstoffen des natürlichen Rohstoffs Weizen zu versorgen und damit zu Wohlbefinden, Gesundheit und Leistung der Tiere beizutragen

Trigea bietet mit den weizenbasierten Trigovit®-Produkten der Tierfutterindustrie hochwertige Lösungen für die Heimtiernahrung.

Crespeo hingegen bietet ab sofort mit den Crespovit®-Produkten der Futtermittelindustrie und landwirtschaftlichen Betrieben hochwertige weizenbasierte Produkte und Futtermittel für Nutztiere.

Mehr Informationen unter:

trigea-petfood.com 

crespeo-feed.com 

Pressemitteilung vom 05. Juni 2020, IHK Nord Westfalen

Energie-Scouts aus Ibbenbüren ausgezeichnet

Projekt von IHK und Wirtschaftsjunioren Nord Westfalen

Münster/Kreis Steinfurt. – Ein Azubi-Team der Crespel & Deiters GmbH & Co. KG aus Ibbenbüren hat den Wettbewerb „Energie-Scouts Nord Westfalen“ gewonnen. Mit ihrem Projekt „Energieverluste durch Wärme in unserem Betrieb“ überzeugten Christian Liedmeyer und Johannes Niestegge die Jury. Die Nachwuchskräfte wurden dafür mit einem Preis der Initiative „In|du|strie – Gemeinsam.Zukunft.Leben“ ausgezeichnet. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen und die Wirtschaftsjunioren Nord Westfalen führen das Projekt durch.

32 Auszubildende aus neun Mitgliedsunternehmen haben als Energie-Scouts im eigenen Ausbildungsbetrieb seit Ende 2019 Einsparpotenziale aufgedeckt. Neben Crespel & Deiters schickten drei weitere Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt Azubi-Teams ins Rennen: die Klinker- und Keramik-Werke A. Berentelg & Co. KG in Recke, Dyckerhoff GmbH in Lengerich sowie die Poppensieker & Derix GmbH & Co. KG in Westerkappeln.
Ziel des Energie-Scouts-Projekts ist es, im eigenen Ausbildungsbetrieb Energiesparpotenziale zu erkennen, Verbesserungen anzuregen und in einem eigenen, praktischen Projekt umzusetzen. Die Azubis lernen dafür in drei Workshops unter anderem energetisches Basiswissen sowie den Umgang mit Messinstrumenten, Grundlagen des Projektmanagements sowie Präsentationstechniken. Und die Unternehmen erhalten konkrete Hinweise zu Einsparpotenzialen und fördern ihre künftigen Fach- und Führungskräfte.

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2015/2016 führten IHK und Wirtschaftsjunioren das Projekt Energie-Scouts zum fünften Mal durch. „Wir freuen uns sehr über die anhaltende positive Resonanz der Unternehmen. Diese bestätigt uns, dass wir sowohl den Unternehmen als auch ihren Auszubildenden einen echten Mehrwert bieten“, unterstreicht Bernd Sperling, der das Projekt bei der IHK Nord Westfalen betreut. Energie- und Ressourceneffizienz seien zu elementaren Bestandteilen des unternehmerischen Denkens geworden. Sperling: „Mit den Energie-Scouts leisten wir unseren Beitrag dazu, dass bereits Auszubildende die Vorteile von energieeffizienten Prozessen kennenlernen.“

Die Jury, bestehend aus Vertretern der EnergieAgentur.NRW, den Wirtschaftsjunioren Nord Westfalen, der Effizienz-Agentur NRW, der Akzeptanzoffensive In|du|strie und der Mittelstands-initiative Energiewende und Klimaschutz des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin, lobte vor allem das hohe Maß an persönlichem Engagement der Energie-Scouts.

Quelle: https://www.ihk-nordwestfalen.de/aktuelles/pressemeldungen/pressemeldungen2020/juni2020/energie-scouts-4815606

Bild © Busch/IHK Nord Westfalen

Abstand halten ist derzeit das Gebot der Stunde. Erstmalig gehen auch unsere Drei Hasen angesichts der aktuellen Lage auf Distanz. Mit einem temporär angepassten Aktionslogo setzen wir ein klares Zeichen der Solidarität im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus.

Derzeit – sowie auch in den kommenden Wochen – werden wir unsere Maßnahmen und Vorgehensweise im Umgang mit der Corona-Pandemie aufrechterhalten. Auch die Rohstoffversorgung ist nach wie vor gesichert, sodass unsere Produktion ohne Beeinträchtigung läuft. Somit können wir unsere Kunden weiterhin zuverlässig mit unseren weizenbasierten Produkten beliefern.

Produktion läuft auf Hochtouren

Wir verarbeiten pro Tag 920 t vorwiegend deutschen Weizen zu Weizenstärken und Weizenproteinen. Auch in diesen Tagen läuft unsere Produktion auf Hochtouren!

Unsere 380 Mitarbeiter*innen in der Crespel & Deiters Group setzen durch eine Vielzahl von getroffenen Maßnahmen alles daran, die Produktion aufrechtzuerhalten. Unsere Weizenstärken und Weizenproteine werden zu Lebensmitteln, Futtermitteln und technischen Anwendungen von den jeweiligen Industrien zu Endprodukten weiterverarbeitet. Das persönliche Engagement und die Flexibilität jedes einzelnen Mitarbeiters, jeder einzelnen Mitarbeiterin trägt dazu bei, dass diese wichtige Versorgungskette nicht unterbrochen wird. Hierfür sind wir allen, die dazu beitragen sehr dankbar.

Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter von Crespel & Deiters in 5. Generation

Bild Gustav Deiters © Bundesmühlenkontor GmbH/Steffen Höft

Umgang mit der Corona-Pandemie innerhalb der Crespel & Deiters Group

17. März 2020

Da sich das Coronavirus weltweit weiter ausbreitet, möchten wir ein Update zur aktuellen Situation und dem Umgang mit der Corona-Pandemie innerhalb der Crespel & Deiters Group geben.

Oberste Priorität hat natürlich die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen. Unsere Mitarbeiter werden bereits regelmäßig in Bezug auf Hygienerichtlinien und in der Anwendung persönlicher Schutz- und Hygienemaßnahmen geschult. Die Schulungsinhalte sind den jeweiligen Empfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert-Koch-Institutes angepasst. Notwendige Vorbeuge- und Schutzmittel wie Desinfektion, Einmal-Mundschutz, Handschuhe etc. sind bevorratet. Präventiv haben wir uns dazu entschieden, die Schichtübergabe schriftlich und telefonisch durchzuführen, um persönliche Kontaktpunkte zu reduzieren. Auch die Rohstoffanlieferung und Fertigwarenauslieferung erfolgen ohne Kontakt zu Fahrern bzw. sind auf ein Minimalmaß reduziert. Mitarbeiter*innen der Verwaltung ist es – sofern möglich – freigestellt, aus dem Home-Office zu arbeiten.

Zur Aufrechterhaltung unserer Geschäftstätigkeit werden Telefon- und Videokonferenzen durchgeführt und Dienstreisen sind vorübergehend ausgesetzt. Innerhalb unseres Betriebsgeländes gibt es spezielle Bereiche, die nur autorisierte, interne Mitarbeiter betreten dürfen. Zudem haben wir durch Umorganisation der betrieblichen Abläufe dafür gesorgt, dass sich die Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen und unterschiedlichen Schichten nicht begegnen.

Da wir ausschließlich EU-Weizen verarbeiten, der zu mind. 75 % aus deutschem Anbau stammt, können wir derzeit unsere Lieferketten aufrecht halten. Dies erreichen wir auch durch eine gezielte Bevorratung und unseren langfristigen Lieferverträgen. Der Warenverkehr über die innereuropäischen Grenzen kann momentan aufrecht erhalten werden, hier kann es ggf. lediglich zu zeitlichen Verzögerungen an den Grenzen kommen. Derzeit können wir festhalten, dass wir keine Probleme in der Belieferung unserer Kunden haben.

Unsere regelmäßige interne Kommunikation informiert alle Mitarbeiter*innen der Crespel & Deiters Group zu unserem weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie. Täglich bewerten wir die Entwicklungen, um entsprechende Maßnahmen für die Crespel & Deiters Group abzuleiten.

Priorität hat dabei der gesundheitliche Schutz unserer Mitarbeiter*innen sowie die damit verbundene Sicherung und Aufrechterhaltung unserer unternehmerischen Tätigkeiten.

Regionale Stärkeprodukte: erste Wahl für eine bessere Umweltverträglichkeit

Plastikflut, Ressourcenverbrauch oder Klimawandel sind spätestens seit „Fridays for Future“ Schlagworte, die die Auswirkungen unseres modernen Lebensstils etikettieren. Einen Teil der Lösungen auf die drängenden Fragen unserer Zeit bietet die Stärkewirtschaft. Bei einem Pressegespräch anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar 2020 zeigten Dr. Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS e.V.) und Gustav Deiters, Präsidiumssprecher VGMS und Geschäftsführer Crespel & Deiters GmbH & Co. KG die zentrale Bedeutung regionaler stärkehaltiger Rohstoffe für zukunftsweisende Lösungen auf.

Weizenproteine ein Baustein der Welternährung

Die Weltbevölkerung wächst und mit ihr der Bedarf an Nahrungsmitteln. Um im Jahr 2050 rund zehn Milliarden Menschen nachhaltig ernähren zu können, spielt die Verfügbarkeit von hochwertigen Proteinen eine Schlüsselrolle. Aus dem nachwachsenden Rohstoff Weizen werden in der Stärkeindustrie hochwertige Proteine gewonnen. Mittels Extrusion entstehen sogenannte „texturierte Proteine“, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Lebensmittelwirtschaft finden.

„Der Markt für texturierte pflanzliche Proteine wächst, deren Anwendungsgebiete sind vielfältig. Mit der Extrusion steht der Lebensmittelindustrie ein wichtiges Werkzeug zur Verfügung, um eine flächenschonende Proteinversorgung der Menschen sicherstellen zu können“, erklärt Gustav Deiters, Sprecher des VGMS-Präsidiums, in Berlin. Texturierte Proteine dienen nicht nur zur Proteinanreicherung, sondern auch zur Nachbildung von Texturen, sie geben dem Endprodukt die gewünschte Stabilität, z. B. für vegetarische und vegane Produkte als Ersatz für Fleisch oder Fisch und optimieren sensorische Eigenschaften.

Gut verpackt dank Stärke – Vorteile für Ressourcenschutz & Ökobilanz

Verpackungen spielen in nahezu sämtlichen Bereichen in Wirtschaft und im privaten Bereich eine zentrale Rolle, sie sorgen für einen sicheren Transport und den Schutz von hochwertigen Gütern, egal ob Lebensmittel oder Autoteile. Die Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungslösungen aus Papier, Karton und Pappe ist seit Jahren steigend. Das Wachstum im Online-Handel und beim Export von Waren sind Gründe ebenso wie die Diskussion über die weitgehende Vermeidung von Plastikmüll.

„Der Einsatz von Wellpappe als Verpackung ist hier gleich mehrfach attraktiv“, sagt Gustav Deiters. „Zum einen ist der CO2-Fußabdruck von Wellpappe mit knapp 700 kg CO2/t fünfmal geringer als der von Kunststoff mit rund 3.500 kg CO2/t. Zum anderen wird Wellpappe bis zu 20 Mal wiederverwertet. Und sie ist zu 100 Prozent recyclebar. Dabei macht die Verwendung stärkebasierter Hochleistungsklebstoffe das Recycling erst möglich. Verpackung ist auch indirekt gut für die Ökobilanz: Sie schützt wertvolle Güter und damit Ressourcen“, so Deiters weiter.

Rohstoff Weizen: Agrarprodukt mit multifunktionalen Eigenschaften

Aus regional angebautem Weizen werden Stärke und pflanzliche Proteine gewonnen. Diese weizenbasierten Rohstoffe aus der EU sind Gentechnik-frei und erzeugen dank ihrer räumlichen Nähe zu den Stärkeerzeugern geringe Transportemissionen.

Das Weizenkorn hat einen hohen ernährungsphysiologischen Nährwert und besteht zu rund 70 Prozent aus Stärke, 14 Prozent aus Proteinen mit hochwertigen Aminosäuren sowie ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.

Die Stärkeindustrie erreicht mit 99 Prozent Ausbeute eine nahezu vollständige Rohstoffverwertung und garantiert so einen effizienten und ressourcenschonenden Umgang mit diesem nachwachsenden Rohstoff.

Die hochwertigen Stärke- und Proteinprodukte aus heimischen Rohstoffen sind wesentlicher Baustein zur Verringerung des Mangels an Futterproteinen in der EU. Weizenbasierte Flüssigfuttermittel sorgen für eine ausgewogene, nährstoffreduzierte Fütterung bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Umweltauflagen wie zum Beispiel der Düngeverordnung.

Stärkeprodukte können zu einer längeren Haltbarkeit von Lebensmitteln beitragen und wirken so Lebensmittelverschwendung entgegen.

Zukunftstrends, Innovationen und Qualiätssicherung in der Stärkeindustrie

Der Bedarf nach Alternativen zu petro-chemischen Produkten steigt stetig. Der Wirtschaft kommt hier die Aufgabe zu, innovative, neue Lösungen anzubieten, die flexibel auf Verbraucherbedürfnisse eingehen und zugleich einen schonenden Umgang mit Natur und Umwelt ermöglichen. Pflanzenbasierte Stärkeprodukte können einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Lösung von Fragen des Klima- und Umweltschutzes liefern, indem sie z. B. als natürliche Bindemittel- und Coatingsysteme eingesetzt werden. Lösungen müssen in der gesamten Wertschöpfungskette gefunden werden, Innovationen können maßgeblich dazu beitragen, dass Landwirte und Verarbeiter mit den Folgen der weiter verschärften Düngeverordnung umgehen können.

In vielen technischen Bereichen können umweltkritische Inhaltsstoffe wie Mineralöl-Produkte nach und nach durch nachwachsende, biologisch abbaubare stärkebasierten Inhaltsstoffe ersetzt werden. Die europäische Stärkeindustrie arbeitet kontinuierlich an Innovationen und der Verbreiterung von Funktionen und Einsatzmöglichkeiten ihrer Stärkeprodukte im technischen Bereich wie in Lebensmitteln. Dabei geht es darum, sich ändernden Kunden- und Verbraucherbedürfnissen auf nachhaltige und umweltfreundliche Art und Weise gerecht zu werden sowie mit neuen Anwendungen, Antworten auf drängende Fragen zu geben.

Die offizielle Pressemitteilung sowie weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier auf der Webseite des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS e.V.

Crespel & Deiters ausgezeichnet

Für unsere professionelle Arbeit im Energienetzwerk REGINEE wurde C&D mit dem Gütesiegel der Arbeitsgemeinschaft Energieeffizienz-Netzwerk Deutschland (AGEEN) auszeichnet.

Die beteiligten Netzwerkteilnehmer haben sich zum Ziel gesetzt, bis November 2019 11,8 GWh einzusparen. Damit leistet die Netzwerkinitiative einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Ziel wurde vorzeitig erreicht. C&D konnte mit einer jährlichen Einsparung von 2,6 GWh einen erheblichen Beitrag zum Erreichen des Einsparzieles leisten.

Das Gütesiegel der AGEEN setzt einen gemeinsamen Standard für den Betrieb von Energieeffizienz-Netzwerken und fördert den Erfahrungsaustausch von Institutionen und natürlichen Personen, die sich im Bereich der Energieeffizienz-Netzwerke in Deutschland engagieren.

Detaillierte Informationen über das Energiemanagement bei Crespel & Deiters finden Sie zum Nachlesen in unserem Blog: https://crespeldeitersgroup.com/de/blog/2019/02/07/energiemanagament/

Industriewochen im Herbst

Die Industrie im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region leistet einen wesentlichen Beitrag zu Wohlstand und Wertschöpfung in der Region. Doch Anerkennung und Wertschätzung spiegeln die große Bedeutung der Industrie häufig nicht wider. Das will die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen koordinierte Initiative In|du|strie ändern. Rund 350 Unternehmen haben sich unter der Dachmarke „In|du|strie – Gemein-sam. Zukunft. Leben.“ im IHK-Bezirk zusammengeschlossen, um für Wertschätzung vor allem in der Bevölkerung zu werben. Ziel ist, das Image der Industrie in der Region nachhaltig zu verbessern. Industrie soll wieder stärker als relevanter Teil der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft in den Fokus rücken und dabei vor allem eine realistische Beurteilung er-fahren. Besonders wendet sich die Industrie dabei an junge Menschen und will sie für sich begeistern. Gerade der ökonomische, ökologische und soziale Nutzen der Produktionsunternehmen soll sichtbar gemacht werden. Das Besondere dabei: Die Industrie wird selbst vor Ort aktiv und zeigt mit authentischen und oft auch außergewöhnlichen Aktionen, was sie eigentlich ausmacht.
Die Industrie präsentiert sich deshalb in diesem Jahr zum wiederholten Mal im September im Rahmen der Industriewochen und tritt mit verschiedenen Aktionen in den Dialog mit den Menschen. Insgesamt werden 12 Industrieverbünde aktiv, auch um die Relevanz industrieller Arbeit für den Alltag darzustellen und sich gemeinnützig zu engagieren. „Soziales Engagement“, und „Aktionstag Ausbildung“ sind Beispiele der diesjährigen Aktionen in den Industriewochen. Auf diese Weise will sich die Industrie als interessanter Arbeitgeber, Innovationstreiber und Leistungsträger der Region präsentieren.
Besonders beliebt ist auch in diesem Jahr der Social Day, an dem sich Auszubildende der Industrie engagieren. Rund um den 6. September werden wieder zahlreiche Auszubildende der regionalen Industrieunternehmen aktiv und machen sich in Einrichtungen wie Seniorenheime, Schulen, und Jugendzentren für das Gemeinwohl stark.

Die folgenden Industrieverbünde werden innerhalb der Industriewochen aktiv:
Ahlen
Beckum
Bottrop
Castrop-Rauxel
Datteln
Dülmen, Nottuln, Senden
Gelsenkirchen
Ibbenbüren
Lengerich, Tecklenburg
Lienen
Münster
Sassenberg

Crespel & Deiters ist Teil des Industrieverbundes Ibbenbüren und unterstützt den Social Day am 06. September 2019 mit 15 Auszubildenden.

In|du|strie ist eine Initiative der Industrie in Nord-Westfalen, koordiniert von der IHK Nord Westfalen

Mehr Infos zu Crespel & Deiters als Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Ausbilder erfahren Sie hier: https://crespeldeitersgroup.com/de/blog/2019/08/22/ausbildung/

Starch Europe kündigt mit dem Start der neuen Website StarchinFood.eu Kampagne zum 60-jährigen Jubiläum an

Brüssel, Belgien, 20. Mai 2019 – 2019 markiert das 60-jährige Bestehen von Starch Europe, dem Branchenverband der europäischen Stärkeindustrie.

Aus diesem Anlass werden Starch Europe und seine Mitglieder das ganze Jahr über eine Reihe von Aktionen organisieren, mit denen die europäische Stärkeindustrie ihre lange und stolze Geschichte feiert und sich auf eine erfolgreiche Zukunft vorbereitet.

Jamie Fortescue, Managing Director von Starch Europe erklärte heute bei der Vorstellung der neu entwickelten Online-Informationsplattform StarchinFood.eu, dem ersten Meilenstein der diesjährigen Jubiläumsaktivitäten, dazu:

„Die von der EU-Stärkeindustrie hergestellten pflanzlichen Inhaltsstoffe gibt es in vielen Variationen mit unterschiedlichen Funktionen und Anwendungen. Dank ihrer Vielseitigkeit werden diese Zutaten von Lebensmittelherstellern häufig dafür verwendet, die täglichen Lebensmittel anzubieten, die die Verbraucher so gerne genießen. Dies wiederum hat zu einem zunehmenden Appetit auf zuverlässige Informationen über unsere Inhaltsstoffe geführt.“

Starch in Food wird nun zu einer echten digitalen Plattform für alle Beteiligten, einschließlich der an Lebensmitteln interessierten Verbraucher, mit zeitnahen faktenbasierten Informationen sowie Antworten auf die Fragen der vielen verschiedenen Interessengruppen. Detaillierte Informationen über stärkebasierte Inhaltsstoffe, spezielle Bereiche für Wissenschaftliches und Medien für diejenigen, die tiefer in die Materie einsteigen möchten, und nicht zuletzt ein neues Design ergeben eine zuverlässige Quelle für fundierte wissenschaftliche Informationen“, so Fortescue weiter.

Im Laufe des Jahres 2019 wird Starch Europe mehrere Aktivitäten organisieren, darunter eine Veranstaltungskampagne, die auf der Jahreskonferenz des Verbandes am 15. Oktober gestartet wird und im Zuge derer die Mitglieder Veranstaltungen in ganz Europa organisieren werden, um über Stärke in Lebensmitteln zu informieren.

Interview mit Gustav Deiters im Vorfeld der Europawahl am 26. Mai 2019

Als überzeugter Befürworter eines gemeinsamen Europas freute sich Gustav Deiters über die Interviewanfrage der Ibbenbürener Volkszeitung zum Thema EU. Tagtäglich profitieren hunderttausende Unternehmen von den offenen Grenzen und stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Interview erzählt Gustav Deiters, warum er auch aus ganz persönlicher Sicht von einem gemeinsamen Europa überzeugt ist und was die EU für jeden einzelnen von uns bedeutet: Frieden, Wohlstand und Kulturvielfalt. Das ganze Interview finden Sie hier.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 03.05.2019,  © Autor Tobias Vieth, ivz.medien GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten.

Europa braucht Helden

„Europa braucht Helden“ ist eine Bekennerkampagne der Ernährungswirtschaft für ein gemeinsames Europa. Seit über 60 Jahren ist Europa der Garant für Frieden, Freiheit und Wohlstand für über eine halbe Milliarde Europäer. Offene Grenzen ermöglichen nicht nur grenzüberschreitende unternehmerische Kooperationen, sondern auch Austausch und Freiheit jedes Einzelnen.

Erst die aktive Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten und Bürger führt Europa zum Erfolg – dies will die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. (BVE) als Initiator durch die Kampagnen zurück ins Bewusstsein rufen. Insbesondere Deutschland profitiert als größter Lebensmittelproduzent für den größten Industriezweig Europas von einem starken Europa.

Auch die Crespel & Deiters Unternehmensgruppe unterstützt die Kampagne und bekennt sich mit einem Statement für ein starkes und offenes Europa:

„Europa ist die längste Friedensmission der Welt. Was wären wir heute ohne den wirtschaftlichen Zusammenschluss und Zusammenhalt der EU-Länder? Als einer der führenden Spezialisten für weizenbasierte Produkte in Europa profitieren wir tagtäglich von den offenen Grenzen innerhalb der EU und den hohen Qualitätsstandards im Agrar- und Lebensmittelbereich. Europa ermöglicht uns eine gemeinsame Wirtschaft, die die Umwelt und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt – Und das schätzen wir!

Um unsere Werte zu sichern, ist jede/r einzelne/r gefordert. Im Alltag. Im Umgang mit der multikulturellen Gesellschaft. In der Anerkennung der Verantwortung, die wir für Europa haben. Seien wir betroffen und engagieren uns! Wir sind Europa!“

Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter der Crespel & Deiters GmbH & Co. KG

Alle Bekennerstatements der Kampagne finden Sie hier.

C&D unterstützt SeedForward bei innovativer Saatgutbeschichtung

Das Start-up SeedForward aus Osnabrück entwickelte in den vergangenen Jahren eine innovative und vor allem auch umweltfreundliche Saatgutbeschichtung, die erstmalig in diesem Frühjahr ausgesät wird. C&D Technical Applications unterstützt SeedForward mit einem natürlichen Bindemittel auf Weizenbasis, das die Rohstoffe des Coatings miteinander verbindet und für ein glattes Finish sorgt. Die Saatgutbeschichtung enthält somit ausschließlich natürliche Bestandteile, die weder den Boden noch das Grundwasser belasten und keine Gefahr für unsere Insekten darstellen.

Die organische Saatgutbehandlung von SeedForward wirkt in vielerlei Hinsicht: Sie erhöht die Keimrate, versorgt die anwachsende Pflanze effektiv mit den richtigen Nährstoffen und stärkt das Wurzelwachstum sowie die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegen Wettereinflüsse und Schädlinge. Den Landwirten verspricht dies erhebliche Einsparungen bei Düngung und Arbeitsaufwand sowie stabile Erträge auch unter erschwerten Anbaubedingungen.

Mit dem Markteintritt Anfang April hat SeedForward ein entscheidendes Ziel erreicht. „Die Aussichten sind hervorragend“, sagten unisono Jacob P. Bussmann und Jan Ritter, die beiden Gründer und Leiter des Unternehmens. „Bisherige Produkte zur Saatgutbeschichtung, auch Beize genannt, sind stark unter Druck geraten, denn für eine Reihe von Wirkstoffen läuft die Zulassung auf Grund von Umwelt- und Gesundheitsrisiken aus. Wirksame Alternativen sind dringend notwendig,“ erklärt Ritter. Bussmann ergänzt: „Das wird auch immer mehr Landwirten klar. Und wir sind zuversichtlich, dass diese unser Produkt schätzen werden, denn stabile Erträge bei geringerem Arbeits- und Zeitaufwand sind ja auch wirtschaftlich attraktiv.“

Mehr Informationen hier: www.seedforward.de und www.cd-nonfood.com/technical-applications/.

Bilder: SeedForward

Land NRW würdigt C&D für Engagement im Klimaschutz

Mit der offiziellen Urkundenübergabe im Landesministerium NRW wurde C&D als Schrittmacher im Klimaschutz in die Leistungsschau der KlimaExpo.NRW aufgenommen. Seit 2014 zeichnet die Landesinitiative Projekte und Akteure aus, die den Herausforderungen im Klimaschutz mit besonderem Engagement begegnen und die positiven Effekte von Klimaschutzmaßnahmen für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen besonders gut verdeutlichen. Übergeben wurde die Urkunde von Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, im Mannesmann-Hochhaus am Düsseldorfer Rheinufer, dem Sitz des NRW-Wirtschaftsministeriums.

„Als bevölkerungsreichstes Bundesland mit einer dichten Industrie trägt NRW eine besondere Verantwortung im Klimaschutz. Gleichzeitig passiert hier wahnsinnig viel in diesem Bereich. Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen sich für den Schutz unseres Klimas einsetzen. Mit der Aufnahme in die KlimaExpo.NRW wollen wir ihr Engagement würdigen und ihnen die Aufmerksamkeit zu kommen lassen, die ihnen gebührt!“ so Christoph Dammermann. Mit der Qualifizierung reiht sich C&D in die Reihe vorbildlicher Klimaschutzakteure ein, die den Herausforderungen im Klimaschutz mit besonderem Engagement begegnen und über das Format der NRW-Landesregierung präsentiert werden.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie sich Crespel & Deiters dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet und welche Ziele sich das Unternehmen im Rahmen der KlimaExpo.NRW bis zum Jahr 2020 gesetzt hat.

Foto: IN4climate.NRW

C&D ist offizieller Schrittmacher der KlimaExpo.NRW

Die KlimaExpo.NRW bringt den Klimaschutz nach vorn.

Die Umsetzung der Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele gehören zu den wichtigsten aktuellen Herausforderungen für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. NRW nimmt in Sachen Klimaschutz eine Vorreiterrolle ein und hat sich als erstes Bundesland bereits 2013 verbindliche Ziele für den Klimaschutz gesetzt.

Als Initiative der Landesregierung präsentiert KlimaExpo.NRW der breiten Öffentlichkeit das technologische und wirtschaftliche Potenzial Nordrhein-Westfalens. Die Initiative bringt kluge Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen und kooperiert nicht nur mit regionalen Entwicklungsagenturen, sondern auch mit Fachpartnern, Verbänden und Branchenorganisationen.

Mit insgesamt mindestens 1.000 Projekten, Akteuren und Aktionen wird ein landesweiter Prozess angestoßen, der Klimaschutz als Fortschrittsmotor sichtbar macht und zum Mitmachen anregt.

Aufgrund der bisherigen Erfolge und weiteren Zielsetzungen in puncto Nachhaltigkeit und Klimaschutz wurde Crespel & Deiters als offizieller Schrittmacher der KlimaExpo.NRW ernannt.

Seit Beginn unserer unternehmerischen Tätigkeiten gehört umweltschonendes und nachhaltiges Handeln zu unseren zentralen Unternehmenszielen. Täglich arbeiten wir daran, Einsparpotenziale zu identifizieren und diese konsequent zu nutzen, um so ein nachhaltiges Wirtschaften zu sichern und die Umwelt für zukünftige Generationen zu schützen.

Im Rahmen der KlimaExpo.NRW haben wir uns daher verpflichtet, auch zukünftig weiter an unserer Klimabilanz zu arbeiten und diese trotz geplanter Produktionssteigerung weiter zu senken.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie sich Crespel & Deiters dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet und welche Ziele sich das Unternehmen im Rahmen der KlimaExpo.NRW bis zum Jahr 2020 gesetzt hat.

Loryma positioniert sich neu.

Seit über 40 Jahren sind wir bei Loryma bereits Partner der Lebensmittelindustrie. In der Anfangszeit lag der Schwerpunkt in der Herstellung von Stabilisatoren und Emulgatoren für Saucen, Mayonnaisen und Dressings für die Feinkostindustrie. Ein anderes Tätigkeitsfeld, aber durchaus mit Schnittmengen. Als Crespel & Deiters im Jahr 2001 seinen Food-Bereich auslagerte und Loryma übernahm, begann der Transformationsprozess der Loryma zu einem Unternehmen der Crespel & Deiters Unternehmensgruppe.

Zukunftsweisende Lösungen für die Lebensmittelindustrie

Heute ist Loryma der Spezialist für Weizenproteine, Weizenstärken und funktionelle Mischungen auf Basis weizenbasierter Rohstoffe.

Als Teil der Crespel & Deiters Unternehmensgruppe partizipieren wir dabei von 160 Jahren Erfahrung im Umgang mit dem universellen Naturprodukt Weizen; ein Wissen, das täglich in unsere Arbeit und die Beratung der lebensmittelherstellenden Kunden einfließt. Durch die hohen gruppeninternen Qualitätsstandards können wir eine konstant hohe Rohstoffqualität in der Produktions- und Lieferkette sicherstellen.

Optimierung industriell hergestellter Lebensmittel

Als Zulieferer der Lebensmittelindustrie optimieren wir industriell hergestellte Lebensmittel hinsichtlich Qualität, Geschmack, Aussehen und Wirtschaftlichkeit, da uns die Funktion und Wirkung von Weizenprodukten im Herstellungsprozess des Kunden und im fertigen Lebensmittel genau bekannt ist. Darüber hinaus verstehen wir uns als Impulsgeber für innovative Food-Produkte.

Neues Erscheinungsbild

Um diese neue Bündelung der Kräfte auch im Markt für unsere Kunden sichtbar zu machen, haben wir an einem neuen Erscheinungsbild gearbeitet, welches sich auf unsere Erfahrung mit weizenbasierten Rohstoffen und deren vielfältigen Möglichkeiten konzentriert.

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie uns! Wir beraten Sie gerne über die vielfältigen Möglichkeiten mit dem Loryma Produktportfolio.

Kontakt: loryma@crespeldeitersgroup.com

T +49 6251 1799-0

Herzlich Willkommen – unsere neuen Auszubildenden bei C&D!

Unsere Auszubildenden 2018:

Jens Keller, Industriemechaniker
Hannes Goeke, Fachinformatiker
Leonie Jäger, Industriekauffrau
Nico Werthmöller, Forstwirt
Johannes Niestegge, Fachkraft für Lebensmitteltechnik
Christian Liedmeyer, Elektroniker für Betriebstechnik

Wir wünschen unseren neuen Auszubildenden einen weiterhin guten Start bei C&D!

Beeindruckende Vorstellung der neuen Mehllager- und Trennanlage (MT-Anlage)

Was für ein Meilenstein

Die neue Mehllager- und Trennanlage ist ein Meilenstein in der 160-jährigen Unternehmensgeschichte und ein Bekenntnis zum Heimatstandort. Dafür gab es am Donnerstag, den 21. Juni 2018, bei der offiziellen Vorstellung viel Anerkennung.

Die neue Mehllager- und Trennanlage bei Crespel & Deiters ist ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.
Crespel & Deiters: MT-Anlage offiziell vorgestellt.

Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter von C&D, blickte auf den Meilenstein MT-Anlage und meinte, das hätten sich die Firmengründer von 1858 sicherlich nicht träumen lassen, „dass sich ihre Grundsteine so entwickeln würden“. C&D sei heute in vielen Ländern und auf fast allen Kontinenten unterwegs. Dabei sei der „zentrale Dreh- und Angelpunkt“ der Unternehmensgruppe nach wie vor die Weizenstärkefabrik an der Groner Allee. Hier habe sich in den vergangenen Jahren viel getan. Eine strukturelle Krise nach 130 Jahren Firmengeschichte habe das Unternehmen durch Aufbäumen gemeistert. Mit einer strategischen Neuausrichtung ab 1990 ging es stetig bergauf. Das gilt auch für die Zahl der Beschäftigten. Allein 237 Mitarbeiter hatte C&D 2017 am Standort Ibbenbüren, fast 300 sind es in der Unternehmensgruppe. „Tendenz steigend“, so Deiters.

Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter von Crespel & Deiters.

Mit der neuen MT-Anlage sei die notwendige Kapazitätserweiterung möglich, aber auch eine Entflechtung des gesamten Herstellungsprozesses. Mit dieser Investition werde der Standort in der Heimat zukunftsorientiert aufgestellt, erklärte Deiters. Der Firmenchef sagte, damit werde das Unternehmen seiner Verantwortung als Arbeitgeber und Steuerzahler gerecht. Deiters weiter: „Und wir bekennen uns zur Industrie und zur industriellen Wertschöpfung.“ Das sei die Basis des Wohlstandes in Deutschland. „Wir wollen den Standort fortentwickeln und vielen jungen Menschen Aus- und Weiterbildungschancen ermöglichen.“ Und zur Motivation für diese „Mega-Investition“ (Deiters) sagte er: „Es geht um unsere Zukunft, um kommende Generationen, nicht nur bei C&D, sondern in der ganzen Region, in Deutschland und in Europa.“ Deiters dankte Mitarbeitern, Gesellschaftern und allen am Projekt Beteiligten für das Engagement.

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer sprach von „höchstem Respekt“ und „Hochachtung“ vor dieser unternehmerischen Entscheidung. Und es sei auch ein Bekenntnis zur Region. „Ich bin stolz und dankbar, ein solches Unternehmen in Ibbenbüren zu haben.“ Schrameyer sprach von einem tollen Signal in Zeiten des Strukturwandels.

Anja Karliczek, heimische Bundesministerin für Bildung und Forschung, sprach darüber, den stetigen Wandel als Chance zu begreifen. Dafür sei C&D mit seiner 160-jährigen Firmengeschichte ein sehr gutes Beispiel: „Mut und Weitsicht sind bei C&D seit 160 Jahren zuhause.“ Die Firma sei ein „Top-Arbeitgeber im Mittelstand“, das verdiene höchste Anerkennung.

Bevor es auf die Rundgänge ging, stellte Dr. Michael Christoph, Prokurist und Leiter Produktion und Technik, die neue MT-Anlage kurz vor. Christophs Fazit: „Es ist der Teamgeist, der uns voranbringt. Und die unternehmerische Weitsicht und die Treue unserer Kunden.“ Er dankte zudem allen am Bau beteiligten Unternehmen.

Sie freuten sich gemeinsam beim Höhepunkt des Jubiläumsjahres von Crespel & Deiters, der offiziellen Vorstellung der neuen Mehllager- und Trennanlage (v.l.): Dr. Michael Christoph, Prokurist und Leiter Produktion und Technik bei C&D, Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter von C&D und Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer.

Die neue MT-Anlage

Zur neuen MT-Anlage schreibt das Unternehmen C&D: „Damit optimiert Crespel & Deiters in der Gesamtheit der Maßnahmen die Prozessschritte in der Produktion noch einmal deutlich. Das Rohstofflager wurde neu gegliedert und deutlich erweitert. Die neuen Versand-Silos dienen der Lagerung und Verladung von zum Beispiel Spezialklebstoffen, Weizenproteinen und -stärken und sind über Rohrleitungen mit der bereits existierenden Produktion verbunden.

Der neue Drei-Phasen-Dekanter trennt das Mehl mithilfe der Zentrifugalkraft noch effizienter in drei unterschiedliche Produktströme. Dabei wirkt ein max. Beschleunigungsfaktor von 3000 G, das heißt, die Trommel dreht sich 2650 Mal in der Minute, 44 Mal in der Sekunde. Die systematische, präzise Zerlegung des Weizenmehls in verschiedenen Prozessstufen sowie die durchdachte Lagerung und Logistik der Rohstoffe machen die neue MT-Anlage zu einem echten Effizienzwunder. Mit der Entflechtung des Standorts schafft das Unternehmen Platzreserven und neue Produktionspotenziale für die Zukunft.“

Zahlen zur MT-Anlage: Gebäude: 189 Pfahlgründungen bis September 2016, Beton 7497 m³, Betonstahl 1612 t, Gewicht in Betrieb: 38000 t (fast viermal so schwer wie der Eiffelturm); Ausstattung: 3200 m² neues Pflaster auf der Südseite, 77,3 km Kabel verlegt, 730 Armaturen und Messgeräte, 470 Anlagenkomponenten wie: Apparate, Pumpen, Wärmetauscher, Behälter, Filter, Lüfter, Schnecken, Austragsböden; 212 Tonnen Produktionsbühnen mit 820 m² Edelstahltränenbelag; 4350 Meter Rohrleitungen; 280 m Rohrbrücken. (Quelle: Crespel & Deiters)

Im Wortlaut:

»Gehen Sie davon aus, dass wir nicht müde werden.«
Gustav Deiters richtete den Blick vom Meilenstein MT-Anlage in die Zukunft

»Dr. Christoph, ihr Werk.“
Gustav Deiters übergab zur Vorstellung der technischen Details an den Prokuristen und Leiter Produktion und Technik

»Eine beispielhafte Unternehmensgeschichte.«
Ministerin Anja Karliczek

»Innovative Unternehmen brauchen viele kluge Mitarbeiter.«
Anja Karliczek

Text: Claus Kossag, ivz
Bilder Crespel & Deiters GmbH & Co. KG/Dirk Egelkamp

160 Jahre Crespel & Deiters

Crespel & Deiters  feiert in diesem Jahr 160jähriges Firmenjubiläum.

Seit 1858 arbeiten wir bei Crespel & Deiters konsequent und nachhaltig mit dem universellen Naturprodukt Weizen. Alles was wir tun, entsteht aus dem Wissen um seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, Mit Weitblick, technischer Expertise und Know-how entwickeln wir als Familienbetrieb seit fünf Generationen für unsere Kunden innovative Produkte aus Weizen.

Heute ist Crespel & Deiters eine international agierende inhabergeführte Unternehmensgruppe.

Erfahren Sie hier mehr über unsere lange und ereignisreiche Unternehmensgeschichte.

Crespel & Deiters bietet ab dem 01.08.2018 wieder attraktive Ausbildungsberufe an

Mehr Infos zu den Ausbildungsberufen finden Sie hier

Crespel & Deiters nimmt teil an der Berufswahlmesse in Ibbenbüren

Am Samstag, den 9. September 2017 fand an den Berufsbildenden Schulen in Ibbenbüren eine Berufswahlmesse unter dem Motto „Du. Dein Beruf. Deine Zukunft.“ statt.

Die Veranstaltung wurde organisiert von der Agentur für Arbeit Ibbenbüren, der Stadt Ibbenbüren, dem Berufskolleg und den kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land sowie den Schulen und Arbeitgebern der Region.

Insgesamt 60 Betriebe nutzten die Gelegenheit, sich den Schülern und Eltern in einer lockeren und zwanglosen Atmosphäre vorzustellen und ihre Ausbildungsmöglichkeiten zu zeigen. Auch Crespel & Deiters war mit einem eigenen Stand vor Ort und konnte die vielseitigen Ausbildungsberufe des Unternehmens präsentieren.

Gerade der Bereich der Ausbildung und des Handwerks liegt uns am Herzen. Gute und motivierte Fachkräfte sind entscheidend für das Gelingen unseres Betriebes und wir möchten uns als attraktiver Arbeitgeber in der Region anbieten.

In|du|strie-Azubis engagiert: Social Day am 8. September 2017

Soziales Engagement und Industrie? Das passt perfekt zusammen! Als Hauptaktionstag gilt der 8. September 2017, an dem über 500 Auszubildende regionaler Industrieunternehmen Verantwortung übernehmen und sich in verschiedenen Einrichtungen wie Kindergärten, Flüchtlingsheimen und Schulen für das Gemeinwohl stark machen. Rund um den Social Day werden 13 Industrieverbünde in Nord-Westfalen aktiv, um in den Dialog mit der Bevölkerung zu treten, die Relevanz industrieller Arbeit für den Alltag darzustellen und sich gemeinnützig zu engagieren. Der Social Day gehört zu den vielfältigen Aktionen der Akzeptanzoffensive In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben., um die Industrie als wichtigen Arbeitgeber, Innovationstreiber und Leistungsträger der Region zu präsentieren.

Weitere Informationen und Impressionen des Vorjahres unter: http://www.industrie-nordwestfalen.de/akzeptanzoffensive/gemeinsame-aktionen/industriewochen-2016/

In|du|strie ist eine Initiative der Industrie in Nord-Westfalen, koordiniert von der IHK Nord Westfalen

https://www.ihk-nordwestfalen.de/

Stärkebasierte Ingredients leicht gemacht

Stärke ist in all ihren Vorkommnissen und Facetten ein vielfältiger Rohstoff mit unterschiedlichen Funktionen und Verwendungsarten.

Dank ihrer Vielseitigkeit wird Stärke z.B. umfassend von Lebensmittelherstellern genutzt. Aber gerade aufgrund der zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten, möchten Verbraucher besser verstehen, woher stärkebasierte Ingredients stammen und wofür sie in Lebensmittelprodukten verwendet werden.

Starch Europe, als Interessenvertreter der europäischen Stärkehersteller, ist sich dieser Herausforderung bewusst und fühlt sich verantwortlich, faktenbasierte Informationen über stärkebasierte Ingredients bereitzustellen, um das Vertrauen in die von uns konsumierten Nahrungsmittel zu stärken.

Daher hat Starch Europe unter www.starchinfood.eu eine neue Q&A-Plattform etabliert. Diese Plattform lädt Interessierte ein, mehr über stärkebasierte Ingredients zu erfahren. Sie umfasst Stärke und stärkebasierte Ingredients, wie Glukosesirup, Glukose-Fruktose-Sirup und Maltodextrin in Lebensmitteln.

Die Crespel & Deiters Unternehmensgruppe ist Mitglied von Starch Europe und beschäftigt sich seit über 150 Jahren mit der Entwicklung weizenbasierter Stärken für den Food- und Non-Food-Bereich.

Die Loryma Ingredients GmbH ist in der Crespel & Deiters Unternehmensgruppe der Ansprechpartner für die globale Lebensmittelindustrie.

Wir entwickeln moderne Food-Konzepte oder auch Teillösungen und sind der Spezialist für veredelte, funktionelle Ingredients mit einem starken Fokus auf weizenbasierte Stärkeprodukte.

Gerne beantworten wir Ihre Fragestellungen zu Ihrem speziellen lebensmittel-technologischen Einsatz und der funktionellen Wirkung von nativen oder modifizierten Stärken.

Bitte klicken Sie einfach auf unser Kontaktformular und schicken uns eine Nachricht.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

160 Jahre Geschichte(n): Neues aus der Historie von Crespel & Deiters

Wer so lange am Markt ist, so viele Innovationen entwickelt hat und so untrennbar mit der Geschichte Ibbenbürens und Deutschlands verbunden ist wie Crespel & Deiters, hat viel zu erzählen. Von der Gründung des Unternehmens 1858 über revolutionäre Produktentwicklungen wie Weizenin oder Pudinga bis hin zu aktuellen Themen von heute hat Crespel & Deiters seine Unternehmensgeschichte in viele interessante Stories verpackt. Jede erzählt von wichtigen Ereignissen. Und es geht immer auch um die Menschen von Crespel & Deiters und das Weltgeschehen. Vieles ist passiert und alles ist erzählenswert. Denn die besten Geschichten schreibt sowieso das Leben …  >>Zu den Stories von Crespel & Deiters

Energieeffizienz-Netzwerke von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft

Als Teil des ‚Aktionsprogramms Klimaschutz 2020‘ und zum ‚Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz‘ (NAPE) unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) und Umwelt (BMUB) sollen bis 2020 bundesweit 500 Energieeffizienz-Netzwerke zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele Bundesrepublik Deutschland gegründet werden.

Beteiligt sind mittlerweile 21 Verbände und Organisationen der deutschen Wirtschaft sowie die beiden Bundesministerien.

Unternehmen aus der Region sind aufgerufen, sich in Netzwerken zu organisieren und innerhalb von drei Jahren regelmäßige Workshops zu allgemeinen Energiethemen durchzuführen.

Das können sowohl rechtliche als auch technische und/oder organisatorische Themen sein, zu denen jeweils ein Fachvortrag organisiert wird. Die Teilnehmer am Netzwerk laden reihum dazu ein, die Veranstaltung in ihren Standorten durchzuführen und über einen Betriebsrundgang ihre energie-spezifischen Themen zu zeigen.

Crespel & Deiters nimmt an dem Energieeffizient Netzwerk REGINEE teil.

Die Regionale Energie-Effizienz-Initiative REGINEE wurde von der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim in Kooperation mit dem Bundesverband der Energieabnehmer (VEA) in Hannover ins Leben gerufen.

Der VEA organisiert jeweils in den Firmen die Visite eines Energiemanagers, der Anbieter-unabhängig eine Bestandsaufnahme von der Situation vor Ort macht. Gemeinsam mit den Vertretern der Unternehmen werden konkrete Einsparziele erarbeitet und verbindlich festgeschrieben, um sie zeitnah abzuarbeiten. Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, 11.845.895 kWh einzusparen.

Am 12.6.2017 hat C&D das Netzwerktreffen zum achten Mal begleitet. Unisono werden die Treffen von allen Teilnehmern als nützlich bewertet, um die Flut an energie-gesetzlichen Regelungen einigermaßen überschaubar zu machen und mit Hilfe der Betriebsrundgänge einen erweiterten Blick über Produktions- und Energieanlagen anderer Branchen zu gewinnen. Über ein jährlich stattfindendes Monitoring wird der Erfolg der Initiative von der Bundesregierung überwacht.

Crespel & Deiters legt einen großen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit und ist ISO 14001 50001 zertifiziert. Außerdem wurde das Unternehmen am 29. Juni 2016 in Dortmund vom Umweltminister NRW, Johannes Remmel, mit dem ersten Platz beim EnergieInnovationsPreis.NRW (EIP.NRW) ausgezeichnet.

Mit ihrem neuen Preis will die EnergieAgentur.NRW Unternehmen auszeichnen, die erfolgreiche innovative Projekte im Bereich Energiemanagementsysteme vorweisen können.

Weiter Infos finden Sie unter:

http://www.effizienznetzwerke.org/

http://www.energieagentur.nrw/energieeffizienz/eipnrw

Fünf Sterne für C&D als Arbeitgeber

Die Jobbörse yourfirm.de hat C&D als Top-Arbeitgeber im Mittelstand ausgezeichnet. Mehr als 1 Million Jobsuchende besuchen die Plattform pro Monat. Offensichtlich interessieren sich viele von Ihnen für den Weizenspezialisten aus Ibbenbüren. C&D hatte so hohe Zugriffsraten, dass das Unternehmen unter 10.000 Firmen zu den 1.000 Top-Arbeitgebern im deutschen Mittelstand gewählt wurde. C&D sagt Danke und freut sich auf viele neue Bewerbungen.

Erster Abschnitt der großen Erweiterung bei Crespel & Deiters

Innerhalb von nur wenigen Tagen ist der Neubau bei Crespel & Deiters imposant gewachsen. Nach Pfahlgründung und Aufbau des 15 Meter hohen Grundgeschosses seit Herbst 2016 begannen in der Nacht zum 22. Mai 2017 weitere Meilenstein-Arbeiten für den ersten Bauabschnitt der sogenannten MT-Anlage (Mehllager/Trennanlage). Tag für Tag wuchs das Gebäude im sogenannten Gleitschalverfahren bis zu einer Höhe von 49 Meter. Nach nur neun Tagen war es geschafft.

Westlich des bestehenden Firmen-Komplexes entsteht ein neues Kombigebäude. Das wird aus einem Rohstofflager, Verladebrücken und dem Herzstück einer Weizenstärkefabrik, einer Drei-Phasen-Trennung mittels Dekanterzentrifugen bestehen.

Wie Dr. Michael Christoph, Leiter Produktion & Technik sowie Norbert Gerdes, technischer Leiter bei C&D bei einer Baustellenbegehung vor Ort erklärten, sei das neue Gebäude im Gleitschalverfahren etwa 15 Zentimeter pro Stunde gewachsen. Die Baustelle des Ibbenbürener Unternehmens Börgel läuft im 24-Stunden-Betrieb. Börgel hat für den Gleitschalbau die Spezialfirma Bitschnau aus Österreich hinzugezogen.

Im ersten Bauabschnitt „beherbergt“ der Neubau unter anderem acht Silozellen. Die sind aus Beton, wie Norbert Gerdes erklärte. Das sei ein bewährtes Verfahren, und die Silos seien langlebiger als Aluminium-Silos. Die Herausforderung sei allerdings, die Wandungen der Silos zur Produktseite noch im Bau „eierschalenglatt“ zu bekommen.

Die Aufgaben am Neubau seien überaus spannend, so Dr. Michael Christoph und Norbert Gerdes. Vor Ort gebe es eine tolle Mannschaft, alle beteiligten Unternehmen seien trotz der Beanspruchungen überaus motiviert und bei bester Laune.

Die neue MT-Anlage ist in ihrer Kombination weltweit einzigartig. Ein Unikat, bei dem jahrelange Erfahrung und neueste technische Möglichkeiten zusammengeführt werden.

Für das Ibbenbürener Bauunternehmen Börgel ist das auch etwas Außergewöhnliches: „Ein höchst interessantes Projekt und eine technische Herausforderung“, so Matthias Guhe, Bauleiter der Firma Börgel. Das betreffe in erster Linie das kontinuierliche Gleiten und Betonieren von der Ebene 15 Meter bis 49 Meter Höhe. Ein 24-Stunden-Baustellenbetrieb stelle dabei viele spezielle Anforderungen. Auch Reinhard Westkamp, Polier bei der Firma Börgel, freute sich, bei diesem anspruchsvollen Projekt dabei zu sein. Im Gleitschalverfahren werden beim ersten Bauabschnitt etwa 1200 Kubikmeter Beton und 220 Tonnen Stahl als Bewehrungsmaterial verbaut.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Kran mit seiner Besatzung im Führerhaus in 65 Metern Höhe. Mit dem Bau gewachsen ist Tag für Tag auch der Treppenturm. Bei der Baustellenbegehung sprach Reinhard Westkamp von 205 Stufen. Zehn bis 15 Mal am Tag geht es für ihn rauf und runter. Der zweite Bauabschnitt für die MT-Anlage soll am 5. Juli starten. In diesem Teil werden zwölf Verladesilos errichtet. Im Gleitschalverfahren werden dann noch einmal etwa 1200 Kubikmeter Beton und 160 Tonnen Stahl verbaut.

Impressionen der Baustelle

Text Claus Kossag/ivz aktuell

Fotos: Crespel & Deiters

„Hut ab“ gebührt den Mitarbeitern

Gleich drei symbolische Schecks konnte Crespel & Deiters am 14.02.2017 übergeben. Über die Spenden in einer Gesamthöhe von 5.000 € freuten sich die Interessengemeinschaft für Therapeutisches Reiten Tecklenburger Land, die Evangelische Jugendhilfe Münsterland und der Hospizverein Ibbenbüren.

Gemeinsame Freude bei der Spendenübergabe durch die Belegschaft von Crespel & Deiters: Vorne (v.l.): Marco Bäumer (C & D), Christine Hartwig-Ullrich und Wolfgang Flohre (Hospizverein Ibbenbüren), Béa Ihuel und Rainer Wallenhorst (C & D). Hintere Reihe (v.l.): Peter Jungwirth und Wolfgang Stapper (Interessengemeinschaft für Theerapeutisches Reiten Tecklenburger Land), Timo Stegemann und Sylvia Egelkamp (Evangelische Jugendhilfe Münsterland.

Das Geld kam einmal mehr bei der vorweihnachtlichen Mitarbeiter-Tombola zusammen.

„Hut ab gebührt den Mitarbeitern“, so Béa Ihuel, Assistentin der Geschäftsleitung, denn die Belegschaft spende nicht nur sehr viel Geld sondern entscheide auch, wohin das Geld fließt. Und erneut gab es ein Rekordergebnis in der siebenjährigen Geschichte der C&D-Tombola. Personalleiter Rainer Wallenhorst wies darauf hin, dass das Mitarbeiterergebnis vom Unternehmen noch einmal verdoppelt werde. Die Aktion habe sehr viel Rückhalt in der Belegschaft. Das bestätigte Mitarbeiter Marko Bäumer, der bei der Spendenübergabe stellvertretend für alle Kollegen mit von der Partie war.

Text und Bild: IVZ-aktuell/Claus Kossag

Klenke: „Ich bin sehr beeindruckt“

Das Fazit von Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke fiel ebenso knapp wie überaus positiv aus. „Ich bin sehr beeindruckt“, sagte der Chef der Bezirksregierung Münster nach einem zweistündigen Besuch bei Crespel & Deiters. Gustav Deiters hatte zuvor einen Einblick in die Firma gegeben. Dazu gehörte auch ein Gang durch das Unternehmen und zum Neubau der Produktionserweiterung.

Regierungspräsident

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (l.) und Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter von C&D.

Prof. Dr. Klenke betonte zu Beginn des Treffens, er sei nicht nur gekommen, um sich ein Unternehmen anzuschauen. Es gehe darum, mit den Verantwortlichen aus Unternehmen, Politik und Verwaltung vor Ort zu sprechen. „Ich will wissen, was sie umtreibt.“ Das sei wichtig für eine Behörde wie die Bezirksregierung, um zu sehen, was innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen machbar sei.

An dem Gespräch bei C&D nahmen auch Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, Kämmerer Martin Burlage sowie Vertreter der Ratsfraktionen teilt, in dem Schrameyer das Bekenntnis von C&D zum Standort Ibbenbüren hervorhob.

Text und Bild: IVZ-aktuell/Claus Kossag

Spatenstich bei Crespel & Deiters

Mit einem symbolischen Spatenstich hat Crespel & Deiters am 18. Oktober 2016 den Weg in die Zukunft dokumentiert. Westlich des bestehenden Firmen-Komplexes entsteht ein neues Kombigebäude, welches aus einem Rohstofflager, Verladebrücken und dem Herzstück einer Weizenstärkefabrik, einer Drei-Phasen-Trennung mittels Dekanterzentrifugen bestehen wird. Das Gebäude wird mit 49,5 Metern das höchste Gebäude der Firma.

spatenstich

„Das ist eine strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und des Standorts“ so Gustav Deiters, geschäftsführender Gesellschafter von Crespel & Deiters

Antje Marten, Sprecherin der Gesellschafter von Crespel & Deiters, sprach bei der Begrüßung von einem „ganz besonderen Tag“. Das gelte für die Gesellschafter, die Mitarbeiter und auch für die Stadt Ibbenbüren.

Der geschäftsführende Gesellschafter Gustav Deiters verwies auf die größte Investition in der 158-jährigen Firmengeschichte von C&D. Sein Dank galt der Stadtverwaltung für die Unterstützung bei der Planung und natürlich der C&D-Führungsmannschaft für die Bewältigung der Aufgaben.

Dr. Michael Christoph, Prokurist und Leiter der Produktion und Technik bei C&D, stellte das neue Projekt, die neue MT-Anlage (Mehllager/Trennanlage) vor. Die neue Technik sei deutlich effizienter und die Anlage in der geplanten Kombination weltweit einzigartig. Auch die An- und Ablieferung für den Lkw-Verkehr werde deutlich verbessert. Eine neue Straße schließt vom Neubau auf der „grünen Wiese“ direkt zum Kreisel an der Gustav-Deiters-Straße an. Gustav Deiters nannte die neue MT-Anlage ein „Unikat“, bei dem jahrelange Erfahrung und neueste technische Möglichkeiten zusammengeführt wurden.

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Die MT-Anlage ist in dieser Kombination weltweit einzigartig

Dass solch ein Neubau eine akribische Planung benötigt, machte auch Thomas Hafer deutlich, Prokurist und Projektleiter der Ingenieurgemeinschaft igk Krabbe aus Osnabrück. Und: „Das Gebäude ist einfach schwer, sehr schwer.“ So seien für das Fundament 192 Pfahlgründungen notwendig gewesen, die durch Stahl-Balkenroste verbunden werden, bevor die Betonierung erfolgt. Zum Gewicht des neuen Gebäudes merkte Hafer an, es liege im Produktionsbetrieb bei 38000 Tonnen. Zum Vergleich: Der Eiffelturm wiege 10100 Tonnen. Hafer: „Das war allein von der Statik her natürlich eine spannende Aufgabe.“

Den Hochbau realisiert die Firma Börgel aus Ibbenbüren. Mit beim Spatenstich vor Ort war auch Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. Er freute sich über das „klare Bekenntnis der Firma zur Stadt Ibbenbüren“.

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Dr. Michael Christoph. Leiter der Produktion und Technik bei C&D im Gespräch mit Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer

Text/Bild: ivz-aktuell/Claus Kossag

Erster EnergieInnovationsPreis.NRW – Hauptpreis für innovative Unternehmen geht an
Crespel & Deiters

Die Crespel & Deiters GmbH & Co. KG wurde am 29. Juni 2016 in Dortmund vom Schirmherrn der Auszeichnung, Umweltminister Johannes Remmel, mit dem ersten EnergieInnovationsPreis.NRW (EIP.NRW) geehrt. Mit ihrem neuen Preis will die EnergieAgentur.NRW Unternehmen auszeichnen, die erfolgreiche innovative Projekte im Bereich Energiemanagementsysteme vorweisen können.

„Die Bewerbung der Firma Crespel & Deiters hat gezeigt, dass ein Energiemanagement Erfolge für den Klimaschutz bringt und sich wirtschaftlich rechnet. Außerdem wird das Instrument auch im ganzen Betrieb gelebt. 200 Mitarbeiter werden jährlich zum Thema Energie geschult“, lobte Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

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v.l.n.r: Herr Schreiber, IHK Hauptgeschäftsführer Dortmund, Herr Hense, Herr Dr. Christoph, Herr Umweltminister Remmel, Herr Schneider, Energieeffizienzagentur Duisburg

Crespel & Deiters legt nicht erst seit der Zertifizierung nach ISO 50001 einen großen Fokus auf das Thema Energiemanagement. Die Gewinnung von Stärke ist ein energieintensiver Prozess und somit gehört seit vielen Jahren ein systematisches Energiemanagement zu unseren unternehmerischen Aufgaben. Die Konzepteinreichung von Crespel & Deiters konnte damit überzeugen, dass die ganzheitliche Betrachtung und Bewertung des Energieeinsatzes zu einer langfristigen Ressourcenoptimierung führen. Durch die Erfassung relevanter Verbraucher im Produktionsprozess werden Einsparpotentiale sichtbar gemacht. Beispielsweise konnten somit die Energieeinsparungen durch die Sanierung beider Großraumwasserkessel exakt beziffert und dokumentiert werden. Aber auch die Grundsteinlegung vor mehr als 20 Jahren mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) den Strom- und Wärmebedarf der Produktion zu decken, stieß auf große Anerkennung.

Da die entstehende Abwärme direkt als Prozesswärme genutzt wird, arbeitet die KWK-Anlage, die mit Erdgas betrieben wird, mit einem Wirkungsgrad von knapp 90 Prozent. (Zum Vergleich: Wirkungsgrade der klassischen zentralen Stromerzeugung liegen lediglich zwischen 30 bis 40 Prozent.)
Die Daten der Prozesstechnik werden über eine gemeinsame Datenbank mit den Energiedaten abgeglichen, so dass die Energieeffizienz des Produktionsprozesses zu jedem Zeitpunkt beurteilt werden kann.Der Hauptpreis ist mit 12.500 Euro dotiert. Diesen Betrag spenden wir für wohltätige Zwecke.

Weitere Infos finden Sie unter: http://www.energieagentur.nrw/energieeffizienz/eipnrw